Tom Sykes (Kawasaki ZX-10R) – der amtierende Weltmeister war 2012 im Titelkampf gegen Max Biaggi (Aprilia) am Ende um nur einen halben Punkt unterlegen. Im Jahr danach klappte es und exakt 20 Jahre nach Scott Russell in der Saison 1993 holte der Engländer den zweiten WM-Titel für Kawasaki (© WorldSBK).

Die 1. Saisonhälfte 2014 – das 27. Jahr der WorldSBK

Tom Sykes hatte seine Nummer 66, wie er uns später einmal erzählen sollte, aus purem Zufall bekommen. Als er in der Britisch Superbike Meisterschaft BSB mit Shane „Shakey“ Byrne im selben Team war, hatte dieser die 67an seinem Bike. Aus diesem Grund gab man dem jüngeren der beiden damals die 66, mit welcher Tom ab dem ersten Jahr in der WSBK antrat. Doch 2014 war die 1 des Weltmeisters auf seiner Kawasaki ZX-10R. Es waren einige interessante Namen frisch in die WorldSBK gekommen. Mit der Nummer 9 war neu Fabien Foret mit dabei. Der Franzose war 2002 Supersport Weltmeister geworden. Ganze 12 Jahre später erst in die Topkategorie aufzusteigen, kam für viele Beobachter dann doch überraschend.

Fabien Foret (MAHI Racing Team India) – nach über einem Jahrzehnt Supersport in die WorldSBK. Viele Beobachter fragten sich, ob da gutgehen könne und die Skeptiker sollten sich dabei am Ende nicht irren (© WorldSBK).

Weitere Rookies und wenige Wechsel in den restlichen Teams
Mit Alex Lowes kam der amtierende britische Meister in die WSBK. Der Zwillingsbruder von Sam trat für Voltcom Crescent Suzuki an und erhielt als Teamkollegen den von Aprilia kommenden Eugene Laverty. Neu mit dabei war nebst den beiden Ungarn Imre Toth und Peter Sebestyen (BMW Team Toth) auch Sheridan Morais (IRON BRAIN Kawasaki SBK) aus Südafrika. Mit dem US-Amerikaner Aaron Yates auf der Buell EBR 1190 RX war ein absoluter Exot mit am Start, insbesondere was sein Bike betraf. Statt Laverty war Marco Melandri verpflichtet worden, nachdem sich BMW sehr überraschend werksseitig aus der WorldSBK zurückgezogen hatte. Sein letztjährige Teamkollege Chaz Davies war hingegen im Ducati Werksteam untergekommen.

Aaron Yates auf der vom Team Hero EBR eingesetzten Buell EBR 1190 RX – seit der Foggy Petronas FP1 Dreizylinder 900 cm³ hatte es kein derart exotisches Bike in der Superbike WM Startaufstellung mehr gegeben (© WorldSBK).

Der Kalender für die Saison 2014

Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Jahren mit je 14 Runden war der Kalender diesmal deutlich gekürzt. Es fehlten Monza, Istanbul und Moskau und dafür kam mit Sepang nach vielen Jahren Pause Malaysia zurück in den WSBK-Jahresplan. Etwas seltsam daran war, dass es ausgerechnet im Sommer in das subtropische Land in Asien ging. Viel besser wäre wohl auch reise technisch das Event nach dem Saisonauftakt in Australien eingeplant worden. Aber fragwürdige Planungen waren schon zu früheren Zeiten keine Seltenheit gewesen und daher mussten die Fahrer in Aragon bei 16 Grad Celsius das erste Rennen bestreiten. Fünf Jahre später waren wir vor Ort, als es an selber Stätte gar kaum über 10 Grad war, ebenfalls um dieselbe Zeit. Dies als Beleg, wie wenig FIM und Dorna jeweils dazulernten.

Der Saisonauftakt in Down Under – zu Gast in Australien

Nachdem Sylvain Guintoli dreiviertel des Rennens in Führung gelegen hatte, tauchte plötzlich der anfänglich nur auf P7 gelegene Laverty an der Spitze auf. Der Nord-Ire landete am Ende gleich auf Anhieb zuoberst auf dem Podium für sein neues Crescent Suzuki Team. Es war der erste Sieg für eine Suzuki seit vier Jahren. Im Jahr 2010 hatte durch Leon Haslam in Kyalami zum letzten Mal eine GSX-R1000 gewonnen. Zweiter wurde Melandri vor Guintoli, Giugliano, Baz, Rea, Sykes, Davies und Salom. Zehnter wurde Canepa vor Allerton, Foret, Corti, Guarnoni und Morais. Alex Lowes als Teamkollege des Siegers beendete sein erstes Rennen für das Suzuki Team in der schnellen Kurve 1 nach etwas über 5 Minuten auf dem Hosenboden. Auch Elias, Haslam und Andreozzi sahen nach Stürzen die Zielflagge nicht.

Acht verschiedene Marken bei der Präsentation vor Saisonbeginn auf der Start-Ziel-Geraden. Von links Toth/BMW, Laverty/Suzuki, Davies/Ducati, Sykes/Kawasaki, Guintoli/Aprilia, Rea/Honda, Corti/MV Agusta und Yates/Buell EBR (© WorldSBK).

Das zweite Rennen von Phillip Island
Anfänglich führte Melandri, bis sein Teamkollege Guintoli das Kommando übernahm. In Runde 7 hatte kurz Baz die Nase vorne, bis er von Laverty abgelöst wurde und danach wieder Guintoli die Spitze übernahm. Als die Suzuki des Nord-Iren aufgrund eines technischen Problems offenbar Öl verlor, kamen rote Flaggen und das 2. Rennen wurde nicht neu gestartet. Es waren 14 von 22 Runden gefahren worden und damit Stand Guintoli als Sieger fest. Platz 2 ging an Baz vor Kawasaki Teamkollege Sykes, Giugliano, Rea, Haslam, Davies und Melandri. Neunter wurde Elias vor Salom, Canepa, Foret, Lowes und Morais. Yates auf der exotischen Buell EBR war zweimal letzter geworden, im ersten Rennen gar mit Rundenrückstand.

Nach dem Start in der ersten Runde führten die beiden Franzosen Guintoli und Baz vor Melandri, Rea, Laverty, Giugliano, Haslam, Davies und verdeckt dahinter Sykes (© WorldSBK).

Der Europa-Auftakt mit Runde 2 im Motorland Aragon

Nachdem der amtierende Weltmeister der Saisonstart in Australien nicht ganz nach Wunsch gelungen war, suchte Tom Sykes diesmal vom Start weg sein Heil in der Flucht. Zweiter wurde sein Kawasaki Teamkollege Loris Baz vor Jonathan Rea mit seinem ersten Podium der Saison. Der Nord-Ire hatte das letzte Drittel der Saison 2013 verpasst. Der Honda Pilot war auf dem Nürburgring mangels rechtzeitiger Warnung unschuldig auf dem Öl eines vor ihm gestürzten Fahrer ausgerutscht und hatte sich dabei schwer verletzt. Nun war er wieder zurück und es sollte seine letzte Saison für den weltgrößten Hersteller werden. Nachfolgend das offizielle Resultat.

Tom Sykes (Kawasaki ZX-10R) hatte den 15. Sieg seiner Karriere errungen und zum ersten Mal in seinem Jahr als Titelverteidiger gewonnen. Sämtliche Triumphe hatte der Spassvogel aus Huddersfield dabei für die Grünen eingefahren (© WorldSBK).

Der zweite Lauf im Motorland Aragon
Sykes wiederholte seinen Start-Ziel-Sieg aus dem ersten Rennen und gewann vor Baz, Melandri, Guintoli und Rea. Platz 6 ging an Laverty vor Giugliano, Haslam, Elias, Salom und Canepa. Rückkehrer Leon Camier auf einer von BMW Italia eingesetzten S-1000RR wurde zwölfter vor Morais, Scassa, Foret und Andreozzi. Alex Lowes war zum zweiten Mal nach dem ersten Rennen der Saison gestürzt. Bei ihm war es in Kurve 13, während wenig später Davies in Turn 5 crashte und Corti im 16. Eck.

Erste Kurve nach dem Start mit der grünen Kawasaki von Sykes in Führung vor Giugliano, Baz, Guintoli und mit der 33 Melandri. Innen mit der Nummer 65 Jonathan Rea auf der Honda (© WorldSBK).

WM-Runde 3 in der „Cathedral of Speed“ in Assen

Sylvain Guintoli landete einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg auf der Aprilia RSV4. Es war der sechste Triumph in der Karriere des schnellen Franzosen mit einem Vorsprung von 1,259 Sekunden auf Tom Sykes. Der Engländer war als WM-Leader in die Niederlande angereist und sollte seine Position auch nach der Weiterreise nach Italien behalten. Platz 3 ging an Jonathan Rea vor Baz, Elias, Melandri und Davies. Haslam wurde achter vor Lowes, Canepa, Scassa, Salom und Camier. Das Rennen war nach 16 Runden mit roten Flaggen abgebrochen worden. Der Grund dafür war ein technisches Problem eines mittlerweile zweiten Fahrers vom US-Team Buell EBR namens May.

Aaron Yates (Team Hero EBR) auf der exotischen Buell EBR 1190 RX vor dem Start – der US-Amerikaner war alles andere als ein Nasenbohrer, holte mit dem nicht konkurrenzfähigen Bike in der gesamten Saison jedoch keinen einzigen WM-Punkt. Bei seinem Heimrennen in den USA fuhr er dreimal in die Top Ten und wurde auf Suzuki 2003 dabei sechster im 1. Lauf. Sein Teamkollege sorgte in Assen für einen Abbruch im ersten Rennen (© WorldSBK).

Das zweite Rennen von Assen
Mit dem nachfolgenden Foto wird klar, wie nass es in der „Cathedral of Speed“ beim Start war. Nachdem der amtierende Weltmeister Tom Sykes sein erstes WorldSBK Rennen auf dem Nürburgring 2011 bei Regen gewonnen hatte, galt er auch als Mitfavorit auf den Sieg. Aber der 16. Triumph des Engländers musste noch etwas warten, weil mit Jonathan Rea. Alex Lowes holte auf der Suzuki sein erstes Podium der Karriere vor Giugliano, Sykes und Haslam. Rea hatte bei jeder Zieldurchfahrt vorne gelegen und diesmal dauerte der Lauf gar nur 10 Runden, aber es wurde die volle Punktzahl vergeben. Fünf Jahre später wurde ein drittes Rennen als sogenanntes Super Pole Race ins Leben gerufen. Dieses wurde auf exakt diese Rundenzahl angesetzt, nur halbe Punkte sind dabei zu gewinnen. Dazu bestimmt es mit den ersten 9 Positionen die Startaufstellung für Lauf Zwei.

Nach dem Start in Kurve 1 mit der Nummer 1 von Tom Sykes (Kawasaki) an der Spitze mit links dahinter die beiden Aprilias von Marco Melandri (33) und Sylvain Guintoli (50), sowie rechts der spätere Sieger Rea (65, Honda) vor Toni Elias mit der 24 auf Aprilia (© WorldSBK).
Gestürzt waren unter anderem Guintoli, Elias, Camier und Laverty. Für Jonathan Rea war es Sieg Nummer 12 und niemand hatte damals geahnt, dass zur Zählung seiner Triumphe später eine zweistellige Zahl nicht zu reichen drohte. Als dieser Artikel im März 2021 entstand, fehlte exakt noch ein einziger Sieg für die hundert (© WorldSBK).
Jonathan Rea (Honda) holte sich in Assen 2014 seinen 12. Sieg der Karriere. Es sollte seine gegen Ende der Saison einen Team-Wechsel für den Nord-Iren geben, welcher sich für ihn und seinen neuen Arbeitgeber im Anschluss zum absoluten Glücksgriff erwies (© WorldSBK).

Die vierte WM-Runde in Imola

Mit Jonathan Rea legte der Sieger von Assen einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg hin. Es war das dreizehnte Mal, dass der Nord-Ire dabei für Honda gewann und Chaz Davies holte hinter ihm das erste Podium für Ducati. Der Waliser sollte danach noch unzählige Male für die italienische Marke vom Podest winken. Sykes wurde dritter vor Baz, Guintoli und Melandri. Nachfolgend das offizielle Resultat.

Preisverdoppelung in Imola von 2019 gegenüber dem Vorjahr und die Folgen – hier unsere Aufnahme bei der Curva Tosa auf dem Weg zum dortigen Eingang. Die Gratis-Zuschauer standen übrigens nicht auf wirklich preisgünstigen Bikes, als sie sich die teuren Tickets sparen wollten.

Der zweite Lauf von Imola
Jonathan Rea wiederholte seinen Start-Ziel-Sieg aus dem ersten Rennen und gewann erneut mit über 4 Sekunden Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger Chaz Davies. Es war der 14. Sieg des Nord-Iren, der in Imola bereits drei Jahre davor schon im ersten Lauf gewonnen hatte. Damit hatte er den Neuseeländer Aaron Slight (13 Rennsiege) überholt und hatte mit den Weltmeistern Scott Russell, John Kocinski und Ben Spies mit je 14 gleichgezogen. Bis dahin noch ohne Titel war Johnny Rea schon nahe an den Top Ten der ewigen WorldSBK Bestenliste und er sollte es schon bald noch viel weiter nach vorne schaffen.

Zu Besuch in Imola 5 Jahre später, beim womöglich letzten WorldSBK Event im Mai 2019 von uns aufgenommen. Im ersten Corona-Jahr wurde abgesagt und eine Saison später stand der Autodromo Dino e Enzo Ferrari gar nicht mehr im Kalender. Bezüglich der Sicherheit ist die Strecke mittlerweile definitiv veraltet und auch sonst in einigen Bereichen höchst sanierungsbedürftig.
Jonathan Rea (Ten Kate Honda) – der dritte Sieg in Folge und nach Assen 2010 der zweite Doppelsieg der Karriere, welchem später durchaus noch weitere folgen sollten (© WorldSBK).

Wo alles begann – WM-Runde 5 in Donington

In Donington Park hatte am 3. April 1988 alles angefangen. Damals wurde hier der erste Lauf der WorldSBK Geschichte gestartet. Das Reglement war jedoch zuerst ein schlechter Witz, weil der Italiener Davide Tardozzi als Sieger des ersten Rennens keine Punkte erhielt, da er im 2. Lauf gestürzt war. Mehr über die früheren Jahre siehe in unserer ausführlichen und reich illustrierten History auf dieser Seite.

Zu Besuch in Donington Park von uns im Jahr 2019 am WorldSBK Sonntag fotografiert. Es ist eine der schönsten und Zuschauer-freundlichsten Strecken in ganz Europa, wenn nicht der Welt und wir waren schon an unzähligen MotoGP und WSBK-Kursen auf diesem Planeten.

Der erste Lauf von Donington
Alex Lowes dürfte den 25. Mai 2014 so schnell in seinem Leben nicht mehr vergessen haben. Als amtierender British Superbike Champion kannte der WSBK-Rookie die Strecke natürlich bestens und vom Start weg übernahm er zum ersten Mal in seiner Karriere die Führung in einem WorldSBK-Rennen. Aber nach zwei Runden war es bereits damit vorbei und es waren die beiden Franzosen Guintoli und Baz, die am Engländer vorbeizogen. Doch im Gegensatz um 2. Lauf von Phillip Island kam es diesmal nicht zu einem Doppelsieg der Gallier. Es war Tom Sykes, der in der viertletzten Runde das Kommando übernahm und bis ins Ziel nicht mehr abgab. Die WM-Führung hatte der Mann aus Huddersfield nach Imola an Jonathan Rea verloren. Mit seinem Sieg vor Teamkollege Baz und Suzuki Pilot Lowes war der Kawasaki Fahrer jedoch nun wieder WM-Leader. Melandri wurde vierter vor Davies, Rea, Guintoli, Haslam und Elias. Platz 10 ging an David Salom vor Canepa, Foret, Guarnoni, Andreozzi und Corti.

Jonathan Rea (Ten Kate Honda) – als WM-Leader in Donington angereist und nach Platz 6 und dem Sieg von Tom Sykes die Führung jedoch wieder los. Mit dem Kawasaki Piloten sollte den Nord-Iren noch bald etwas anderes verbinden als der Kampf und die WM-Führung (© WorldSBK).

Das zweite Rennen von Donington Park
In der ersten Hälfte des 2. Laufs führte Guintoli, bevor sich erneut Sykes nach vorne gearbeitet hatte und das Kommando übernahm. Mit dem zweiten Doppelsieg der Saison zeigte der amtierende Weltmeister wieder eine starke Leistung. Zweiter wurde Baz vor Guintoli, Giugliano, Davies, Rea und Haslam. Achter wurde Elias vor Lowes, Salom, Canepa, Corti und Laverty.

Start zum 2. Lauf in Donington mit Leon Haslam ganz rechts und daneben Marco Melandri mit der Nummer 33. Mit der 50 Guintoli und hinter ihm mit der 1 der spätere Sieger Tom Sykes (© WorldSBK).
Tom Sykes (Kawasaki ZX-10R) holte sich die WM-Führung von Jonathan Rea nach seinem Doppelsieg in Donington Park wieder zurück, bevor es nach Malaysia ging (© WorldSBK).

Die 6. WM-Runde in Sepang (Malaysia)

Der kleinste Mann im Starterfeld kam diesmal ganz gross hinaus. Nachdem in den ersten 9 Runden sein Aprilia Teamkollege Sylvain Guintoli geführt hatte, kam die große Stunde für Marco Melandri. Mit nur 0,62 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen sicherte sich der Winzling aus Ravenna seinen ersten Saisonsieg und insgesamt 14. der Karriere. Platz 3 ging an Laverty vor Davies, Elias, Rea, Haslam, Giugliano und Salom. Elfter wurde Leon Camier vor Andreozzi, Staring, Toth und Lanusse. Aron Yates auf der Buell EBR blieb nur der undankbare letzte und 16. Platz

Nach dem Start zum Rennen in Malaysia, dem ersten von 3 Gastspielen der Superbike WM in Sepang, nachdem 1990 in Shah Alam die Premiere im asiatischen Land stattgefunden hatte (© WorldSBK).

Der zweite Lauf mit dem Chaos-Rennen von Sepang
Nach dem Start ging es drei Runden später chaotisch zu. Es gab einen Massensturz und demzufolge wurde das Rennen abgebrochen und wenig später neu gestartet. Die Zeit drängte, weil in diesem Teil von Asien die Dämmerung oft recht früh einsetzt und es war bereits kurz nach 17 Uhr, als die Ampeln erneut ausgingen. Daher wurde der letzte Teil auf nur noch 10 Runden angesetzt. Diesmal siegte Melandri mit nur 0,166 Sekunden Vorsprung auf Aprilia Teamkollege Laverty und Sykes wurde Dritter. Toni Elias holte sich mit Platz 4 sein bestes Saisonresultat vor Baz, Rea, Laverty, Davies, Lowes und Giugliano. Rang 11 ging an Haslam vor Camier, Salom, Guarnoni und Canepa.

Der Italiener Corti hatte ein technisches Problem und zahlreiche Piloten stürzten zahlreiche Piloten, wonach das Rennen mit roten Flaggen abgebrochen werden musste (© WorldSBK).
Das Podium nach dem zweiten Lauf in Malaysia mit von links Sylvain Guintoli (P2), Sieger und Aprilia Teamkollege Marco Melandri und dem drittplatzierten Kawasaki Piloten und WM-Leader Tom Sykes (© WorldSBK).

Die Situation zur Saisonhalbzeit

Mit knappen 13 Punkten Vorsprung führte Tom Sykes auf Guintoli und mit 9 Zählern Rückstand auf den Franzosen Honda Pilot Rea. Auch Baz, Melandri und Davies waren nach 6 von 12 Runden noch nicht chancenlos. Hinter den Kulissen begannen mittlerweile auch bereits erste Verhandlungen. Dabei sollte es einen Transfer geben, welcher sich sehr stark auf die Entwicklung der kommenden Jahre in der WorldSBK auswirken würde.

Sylvain Guintoli bei der Konzentration vor dem Start – der WM-Dritte von 2013 mauserte sich im Jahr danach in seiner 2. Saison auf der Aprilia zum stärksten Herausforderer von WM-Leader Tom Sykes, dem amtierenden Weltmeister (© WorldSBK).

>>weiter siehe in Kürze Teil 54 über die Geschichte der WorldSBK